Diese Frage stellte Prof. Dr. Junhold, Direktor des Leipziger Zoo, seinen Zuhörerinnen und Zuhörern in seiner Begrüßungsrede zur Preisverleihung des Ingeborg-von-Einsiedel-Preises und des Karl-Max-Schneider-Preises.

Damit waren einmal die Entwicklung des Leipziger Zoos als „Zoo der Zukunft“ gemeint, aber auch die jährlich eingereichten Schülerarbeiten, die auf künstlerischer und naturwissenschaftlicher Seite die Auseinandersetzung junger Menschen mit der Natur, den Tieren und deren Stellenwert für den Menschen widerspiegelten.
Seit 1998 gibt es diese Preisverleihung, die durch die Karl-Max-Schneider-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Diese durch den Förderkreis des Lichtensteiner Gymnasiums „Prof. Dr. Max Schneider“ 1997 errichtete Stiftung hat eine enge Kooperation mit dem Leipziger Zoo, unterstützt das Gymnasium und arbeitet mit dem Stadtmuseum Lichtenstein zusammen.
Auch im Schuljahr 2025/26 wurden die beiden Stiftungspreise für künstlerische und naturwissenschaftliche (speziell biologische) Arbeiten ausgeschrieben. Und so konnten sich am Freitag, dem 27.03.2026 sechs von acht Auszuzeichnenden über einen unterrichtsfreien Tag im Leipziger Zoo freuen.
Gegen 10 Uhr wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwei Zoo-Lotsinnen in Empfang genommen und eine kurzweilige, interessante, aber auch etwas frostige Führung durch diese großzügige Zooanlage begann.
Nach einem wohlschmeckenden Mittagessen folgte die feierliche Preisverleihung.

Zunächst wurden die künstlerischen Arbeiten von Emely Thomas (Gymnasium Kirchberg), Elisa Kuhfs (Gymnasium Markneukirchen) und Anyko Kölbel, Lena Fritsche, Nina Eichler (Gymnasium Auerbach) vorgestellt und prämiert. Die künstlerischen Werke zeichneten sich durch hohen Anspruch, Kreativität und Vielfalt aus.
Mit dem Karl-Max-Schneider-Preis wurden Facharbeiten zu Themenbereichen der Biologie und Medizin ausgezeichnet. Dabei war wirklich interessant zu sehen, dass das unmittelbare Erleben der Schülerinnen und Schüler die Wahl der Fachbereiche bestimmte und sie in die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragen brachte.
Oskar Bauer, Schüler des Gymnasium Lichtenstein, beschäftigte sich mit der Wirkung von Musik auf das menschliche Verhalten. Hailey Medison Schnelle (Gymnasium Crimmitschau) setzte sich mit der Verwendung von Methadon in der Krebstherapie auseinander. Trainingsmethoden bei Tieren, speziell die Konditionierung von Hühnern, untersuchte Charlotte Haase (Gymnasium Glauchau).
Einen herzlichen Glückwunsch allen Preisträgerinnen und Preisträgern!
Vielen Dank allen Organisatoren dieser Veranstaltung und natürlich allen Mitwirkenden des künstlerisch-musikalischen Rahmenprogramms!
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