
Der Vorlesewettbewerb ist eine der Höhepunkte jeder Klasse 6. Hierbei werden aus allen Klassen jeweils zwei Teilnehmer für den Wettbewerb nominiert. Meist lesen dafür alle aus einem Buch vor, sodass die Lehrer eine Auswahl treffen können. Dann beginnt der eigentliche Wettbewerb.
Nacheinander lesen dabei die ausgewählten Schülerinnen und Schüler der Klassen vor. Zunächst mit einem eigenen, später mit einem unbekannten Buch. Die Beiträge werden dabei von einer Jury aus sechs Personen bewertet. Dieses Mal hatte ich das Vergnügen Teil dieser Jury zu sein. Ich war wirklich überrascht, wie unterschiedlich vorgelesen wurde und was Vorlesen für eine Wirkung auf Zuhörer hat. Den Unterschied als Teilnehmer und Jury habe ich diesmal deutlich gespürt. Während man als Teilnehmer ganz auf seinen eigenen Auftritt fokussiert ist, hat man als Jury Zeit, auf die Feinheiten und Besonderheiten des Vorlesens zu achten.
Die acht Teilnehmer haben ganze Arbeit geleistet, sodass wir alle restlos begeistert waren und uns dieser Tag noch lange positiv in Erinnerung bleibt. Ein Vorleser, Arvid Schubert, hat uns dabei ganz besonders verzaubert, sodass er unsere Schule nun auf Kreisebene in Glauchau vertreten darf. Wir wünschen ihm dabei viel Glück und hoffen, dass er es noch weit schaffen wird.
© Emil Gleich, Redaktion GymNews
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