Wenn man die Schüler und Schülerinnen einer 7. Klasse befragt, was sie später einmal werden wollen, erhält man gemischte und oft auch noch unsichere Antworten. Mit dem Programm „Komm- auf-Tour-meine Stärken-meine Zukunft“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollten nun erste Weichen für unsere berufliche Zukunft gestellt werden.

Nach einer kurzen Busfahrt zum Trainingsgelände in Zwickau und einer herzlichen Begrüßung wurden wir in Teams von je etwa 11 Personen aufgeteilt. Vor uns war ein großer Parcours mit verschiedenen Aufgaben zum Entdecken der eigenen Stärken aufgebaut. Es begann mit einem Bühnenstück, bei dem verschiedene Standbilder mithilfe von Requisiten nachgestellt und erraten werden mussten. Das klappte meistens richtig gut. Danach durchquerten wir ein Labyrinth mit Sackgassen und Irrwegen, in dem auch noch verschiedene Rätsel gelöst werden mussten. Es wurde ziemlich knifflig, als wir z.B. eine Kugel auf einem Hocker durch das Labyrinth bewegen mussten. Auch wenn nicht immer alles klappte, der Spaß kam nicht zu kurz. Anschließend ging es in verwüstete Wohnräume, die von uns wieder aufgeräumt wurden. Als endlich Ordnung herrschte, konnten wir noch einen Podcast zu Liebe und Sexualität anhören und mitgestalten. Zum Schluss ging es dann in einen „Zukunftstunnel“. Hier konnten wir über unsere Vorstellung von Zukunft diskutieren. Es war interessant, wie sehr sich die Vorstellungen einiger Schüler und Schülerinnen ähnelten, manchmal waren sie aber auch sehr verschieden. So wie eben alle Menschen einzigartig sind. Während wir die Übungen und Aufgaben ausführten, wurden auf unsere Jacken bunte kleine „Stärkeaufkleber“ geklebt, die zeigten, was wir besonders gut gemacht haben. Zum Aufkleber „meine Hände“ passten z.B. Handwerkerberufe, zum Aufkleber „Mund“ Sprechberufe und zum Aufkleber „meine Dienste“ Helferberufe. Auf unserer Sammelkarte hatten sich am Ende viele Stärken angehäuft, die schon eine Idee von unserer beruflichen Zukunft zeigen. Während die Ergebnisse bei einigen Schülerinnen und Schülern weit von den eigenen Wünschen entfernt waren, traf es bei anderen ziemlich genau zu. Insgesamt haben wir sehr viele Anregungen an diesem Tag mitgenommen und es war interessant, die eigenen Stärken für seine berufliche Zukunft zu kennen; auch wenn wir zum Glück noch etwas Zeit haben.
© Emil Gleich, 7b
Bildrechte: Emil Gleich
